Grand Canyon

Eine Schlucht vor, tiefer als jede Vorstellungskraft… der Grand Canyon. Ein endloses Meer aus roten und goldenen Felsen, geformt über Millionen von Jahren vom Colorado River. Jeder Sonnenaufgang taucht die Wände in ein glühendes Farbenspiel, jeder Windhauch trägt die Stille der Ewigkeit. Hier spürt man die Größe der Erde – und die eigene Winzigkeit. Der Grand Canyon: ein Naturwunder, ein Abenteuer, ein Herzschlag unseres Planeten.

Der Grand Canyon liegt in Arizona. Die Schlucht erstreckt sich über etwa 446 Kilometer Länge, ist bis zu 448 Kilometer lang, 29 Kilometer breit und mehr als 1.800 Meter tief. Das North-Rim ist mit rund 2.600 Meter der höchste Punkt.

Am Tag 13 unserer 30 tägigen USA Reise hatten wir nach Chicago ein wirklich beeindruckendes Erlebnis: Einen Helikopterflug durch den Grand Canyon

Geformt wurde der Canyon über Millionen Jahre durch den Colorado River, der sich durch das Gestein geschnitten und so die charakteristischen Steilwände sowie die farbenfrohen Felsformationen geschaffen hat.

Entstehung und Geologie

Im Grand Canyon sind fast zwei Milliarden Jahre Erdgeschichte sichtbar; seine Felswände zeigen unterschiedliche geologische Schichten in beeindruckenden Farben. Der Colorado River begann vor ungefähr 5-6 Millionen Jahren, die Schlucht in den Colorado-Plateau zu schneiden.

Mensch und Geschichte

Die Region wurde seit vermutlich über 15.000 Jahren von verschiedenen indigenen Völkern besiedelt, darunter Ancestral Puebloans, Hualapai, Havasupai und Navajo. Für die Pueblo gilt der Canyon als heiliger Ort. Europäer sahen die Schlucht erstmals 1540 durch den spanischen Entdecker García López de Cárdenas. 1919 wurde der Grand Canyon offiziell zum Nationalpark erklärt und gilt seit 1979 als UNESCO-Welterbe.

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