End of Route 66

… unsere Erfahrung zur alten Route 66 nach über 4.000km quer durchs Land – Teil 2

Am Freitag 3.10. haben wir nach 18 Tagen Autofahrt das Ende der Route 66 erreicht. Am St.Monica Pier in LA stand das offizielle Schild „End of the Route 66“. Jetzt liegen über 4.000 km Strecke quer durchs Land hinter uns. Wir sind 85% davon auf der echten, alten Historic Route 66 gefahren. Abseits der Touristen Route die über die Interstates führt.

Das klassische America sieht man wohl in Texas. Las Vegas ist wirklich nur Show- sonst nix. In New Mexico gab es einige Gegenden in denen man spürt, dass man als Amerikaner oder Tourist nicht wirklich willkommen ist. Sonst haben sich unsere Eindrücke aus dem ersten Bericht zur ersten Hälfte der Route meist bestätigt. Die Freundlichkeit der Amis sowohl am Land als auch in den Städten ist positiv bemerkenswert! Autofahren macht wirklich Spaß, nahezu alle Verkehrsteilnehmer sind rücksichtsvoll, Die Straßen sind viel, viel größer als bei uns. Der Verkehr läuft trotz vieler Staus flüssiger als bei uns. Auch bei viel Verkehr wird nur selten gehupt. Der normale Kaffee schmeckt im ganzen Land wirklich sehr gut. Cappuchino der Espresso gibt es auf dem Land nicht, dafür viele abartig gesüßten Variationen von Kaffee. In Los Angeles angekommen wurden wir von den Preisen wieder etwas ernüchtert. Die Benzinpreise schwanken um über 100% zum Landesinneren und den ländlichen Gebieten. Umgerechnet in Euro von unter 60cent bis zu 1,30 Euro pro Liter in LA. Die Preise für Essen und Hotels in LA und den schöneren Orten Kaliforniens wie Malibu, St.Barbara, Monterey sind so teuer wie in München oder Tegernsee in entsprechenden Gegenden.

LA ist eine echte Mega Metropole. Fast 4 Mio Einwohner, der gesamte Landkreis hat fast rund 10 Mio – und der gesamte County über 18 Mio Einwohner. Entfernung wird auch hier für uns Kleineuropäer neu definiert. Wirklich traumhafte Strände in ganz Kalifornien, bis nach San Francisco hoch. Eine Downton wie man es von Chicago oder anderen Weltstädten gewohnt ist. Hollywood Hills & Beverly Hills ist genau so wie man es aus Filmen kenn, nur noch viel größer. Der Verkehr stresslos, die Menschen freundlich. Aber richtig enttäuschend ist der „Walk of Fame“, der meißte Teil der Straße ist Bahnhofsniveau und riecht nach Urin- eklig und nicht schön. Nur der Teil zum Eingang der Oskar Verleihung war sauber und poliert

👉 Kurz gesagt – es war beeindruckend, interessant, ernüchternd und eine tolle Erfahrung die wir nicht mehr missen möchten. Absolut empfehlenswert für alle die gerne, sehr gerne Autofahren wollen -abseits der Interstates/Highways- und somit das Land und die geografischen Unterschiede wirklich kennen lernen wollen.

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