Zwischen Amarillo und Santa Fee ist ungefähr die Hälfte der Route 66 erreicht. Hier ein kleiner Zwischenbericht:
Politisch erscheint und das Land bis jetzt ziemlich neutral, keine bis wenig politische Werbung. Keine LGBTG Fahnen. Man sieht ständig quer durch das Land USA Flaggen. Vor privaten Wohnhäusern genauso wie vor Geschäften, in Städten und am Land.


Landschaft: Definitiv ein weites Land. Entfernungen wie wir sie aus Deutschland und Europa kennen sind meist Kurzstrecke. Die Weite des Landes ist wirklich beeindruckend. Wir sind die Route 66 zu über 90% auf der alten -echten- Route gefahren, den „Interstate“ haben wir meißt vermieden. So sind wir durch nahezu jeden kleinsten Ort gefahren.





Es gibt viele kleine Orte, mit Geschäften, viele Immobilien Leerstände und auch sehr viel verfallene Gebäude am Straßenrad um die sich wohl niemand kümmert. Immer wieder einzelne Wohnhäuser aber auch schöne Siedlungen.











Autos: Nach der Metropolregion von Chicago ändert sich die Landschaft und Struktur des Landes deutlich. Je ländlicher die Gegend, desto größer werden die Autos, Es fahren fast nur noch größere Pickups Amerikanischer Hersteller, Ford F Modell dominiert, von alt bis neu. E-Autos sind nicht sichtbar, ab und zu verirrt sic ein Tesla, Ladestationen am Land nicht sichtbar. Selten sieht man Autos mit einem Verlängerungskabel vom Hausstrom zum laden. Auf den Highways und Interstates sind mehr LKWs als PKWs unterwegs, wenn man die Pickups dazu zählt, dann gibts fast keine PKWs zu sehen. Kleinwägen haben wir bis New Mexico fast gar nicht gesehen




Amerika ist definitiv ein Autoland, das ist auch auch absolut verständlich, denn die Entfernungen sind so groß und es gibt so viele kleine Orte quer durchs Land, das ist unmöglich ohne Auto zu bewältigen. Benzin ist auch günstiger als in EU, weit weniger als die Hälfte. Mit 30 Dollar Tankfüllung (rund 27 Euro) kommt man ca.800km weit.
In der Osthälfte des Landes sind die Amerikaner wirklich sehr nett und höflich. Erklären auch freundlich nach mehrfachen Nachfragen alles. In Texas ist es genau so wie man sich ein Marlboro Land vorstellt. Der erste Mensch den wir gesehen haben hat einen Texas Hut, Jeans und Cowboystiefel getragen. Die Menschen machen auf uns einen lockeren und aufgeschlossenen Eindruck. In New Mexiko hat sich das geändert.
Essen und Preise in den USA: In Großstädten wie Chicago ist das Essen genau so teuer und gut wie z.B. in München. Man hat eine Internationale Auswahl. Dass hier alle Menschen dick sind stimmt nicht- die meisten sind ganz normal. In ländlichen Gebieten sieht das anders aus. Wir lassen jetzt das Hotellessen mal ausser acht. Sonst ist es auch hier so, dass Du nahezu überall frei Wahl an Speisen hast. Wir haben bestes Steak, genauso wie klassischen Italiener, Salat, Scampi, Nudeln, Gemüse, etc.. gegessen zu günstigeren Preisen als in Deutschland. Ein perfektes Medium Steak, 220 Gramm für rund 23 $ (ca.20 €) inkl. Gemüße und Wasser soviel Du willst. Bier ist teurer als bei uns. Wasser ist kostenlos und Du bekommst kostenlos Nachschub. Cola zahlst Du 1x und bekommst kostenlos Nachschub. In einfachen Lokalen wird das günstige Essen meißt mit viel Kohlenhydrate stark beworben. Auf fast jeder Speisekarte steht vor dem Preis die Kalorienangabe, also ist jeder für sich selbst verantwortlich und wer zu dick ist, hat selber schuld.

Das war der erste Teil unserer Eindrücke der Route 66 Tour. Den 2. gibts hier zum Ende in St.Monica LA.